e-mail info@drescher.it
e-mail +39 0473 234566
Mail
Phone
 

Zur
CORONA
Info-Seite

Tipps für den Tourismus in Corona-Zeiten

Fast über Nacht sind das Coronavirus und die damit verbundenen Auswirkungen über uns hereingebrochen. Durch zahlreiche Verordnungen wurden das öffentliche Leben und die Wirtschaft zum Stillstand gebracht.
Aktuell befinden wir uns in Phase 2, in der es zahlreiche Lockerungen gibt. Nach fast dreimonatigem Stillstand dürfen ab 25. Mai auch alle Hotels und andere Unterkünfte in Südtirol wieder öffnen.
Das Virus und die damit verbundenen Einschränkungen werden uns aber sicher noch viel länger erhalten bleiben. Bevor kein geeignetes Gegenmittel gefunden wird, sind strenge Hygienemaßnahmen und Abstand halten die einzige Möglichkeit, um mit dem Virus leben und arbeiten zu können.

Einen Urlaub, wie wir ihn bisher kannten, wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben. Es steht noch nicht fest, wann sich die Grenzen für den Tourismus wieder öffnen werden, es ist aber wichtig, dass Sie schon heute die notwendigen Vorkehrungen dafür treffen.
Südtirol hat gute Voraussetzungen für einen Neustart. In Südtirol hat der Gast die Möglichkeit sich in der weiten Naturlandschaft, abseits von Menschenansammlungen frei zu bewegen und nach Monaten in häuslicher Quarantäne wieder frische saubere Luft zu atmen.
Auch durch die Nähe zu den Herkunftsländern der Gäste (Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz) hat Südtirol einen entscheidenden Vorteil gegenüber Kreuzfahrten, Fern- und Städtereisen, die in nächster Zeit deutlich schlechter abschneiden dürften.

Nutzen Sie die Zeit der Schließung, um Ihre Internetseite zu aktualisieren, Fotos zu machen, Arbeitsabläufe zu hinterfragen, neue Infoblätter, Hinweistafeln, Speise- und Weinkarten zu erstellen.
Kontrollieren Sie jeden einzelnen Raum, tauschen Sie defekte oder abgenutzte Gegenstände oder Geräte aus und überlegen Sie, welche Arbeiten noch zu machen sind. Überlegen Sie sich, was Sie in Ihrem Betrieb sonst noch verbessern können. Nutzen Sie die Zeit, um alle Daten Ihres Computers auf einen USB-Stick oder auf eine externe Festplatte zu sichern.

Lassen Sie sich von den unten folgenden Tipps und Vorschlägen nicht entmutigen.
Sie müssen diese nicht 1:1 umsetzen. Überlegen Sie sich einfach, was für Sie sinnvoll und notwendig ist.
Das Wichtigste: reduzieren Sie Kontakte und achten Sie auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände und Hygienerichtlinien. Entfernen Sie nicht unbedingt notwendige Gegenstände und Geräte und lassen Sie heuer risikobehaftete Bereiche und Räume geschlossen um unnötigen Arbeitsaufwand zu reduzieren.

Vorbereitungen zur Wiedereröffnung Ihres Betriebes


GASTFREUNDSCHAFT NEU GEDACHT

  • Machen Sie sich Gedanken, über alle Maßnahmen, die Sie zum Schutz Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Gäste durchführen können und möchten.
  • Machen Sie sich Gedanken, über alle Maßnahmen, die Sie treffen können, um Gäste für einen Urlaub bei Ihnen zu gewinnen.
  • Sorgen Sie dafür, dass vor der Wiedereröffnung (und natürlich auch danach) stets ausreichend Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel vorhanden sind.
    Einweg-Schutzmasken dürfen höchstens 1 Tag lang getragen werden und müssen bei Anzeichen von Verschmutzung sofort gewechselt werden. Falls Sie lieber wiederverwendbare Schutzmasken verwenden möchten, so müssen diese täglich gewaschen werden. Besorgen Sie sich deshalb davon mehrere Stück pro Mitarbeiter.
  • Stellen Sie an geeigneten Orten in Ihrem Betrieb Desinfektionsmittel, Desinfektionsgel und/oder Desinfektionstücher auf. Desinfektionsmittel sollten Alkoholgehalt von 60 bis 85 % aufweisen.
  • Stellen Sie an der Rezeption eine Trennwand aus Plexiglas auf.
  • Besorgen Sie sich ein kontaktloses digitales Fieberthermometer mit LCD-Anzeige.
  • Erstellen Sie Infoblätter, mit denen Sie Ihren Gästen mitteilen, welche Maßnahmen Sie zu deren Schutz getroffen haben, welche Bestimmungen aktuell für Südtirol/Italien gelten und wie sich die Gäste in Ihrem Betrieb zu verhalten haben, um für sich selbst und die anderen Gäste die größtmögliche Sicherheit zu garantieren. Erklären Sie Ihren Gästen, wie sich diese im Falle einer möglichen Infektion zu verhalten haben.
  • Hängen Sie die Infoblätter in Ihrem Betrieb an gut sichtbaren Stellen auf und lassen Sie diese auch in den Zimmern aufliegen.
  • Gestalten Sie alle Infoblätter und -tafeln mit dem Logo Ihres Hotels oder einem schönen Foto, damit diese auch optisch ein Hingucker sind und nicht so steril aussehen.
  • Entfernen Sie schwer zu reinigendes Dekorationsmaterial aus Ihrem Betrieb und aus den Zimmern.
  • Besorgen Sie sich alle wichtigen Telefonnummern und Adressen von Arzt, Behörden und Krankenhaus um diese im Falle einer Infektion eines Gastes oder eines Ihrer Mitarbeiter sofort zur Hand zu haben (Notrufnummer 112, ärztlicher Notdienst, nächstgelegenes Krankenhaus usw.). Lassen Sie diese Adressen an der Rezeption aufliegen.
  • Für alle Auskünfte zum Coronavirus wurde in Südtirol eine Grüne Nummer für Covid-19  eingerichtet:
    Tel. 800 751 751 (von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr)
    .
    Die Notrufnummer 112 steht nur für Notfälle zur Verfügung. Bei Corona-Verdacht sollte sie nur gewählt werden, wenn einer Ihrer Gäste an hohem Fieber oder schwerer Atemnot leidet.
  • Vermitteln Sie Ihren Gästen das Gefühl größtmöglicher Sicherheit. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Buchungen in dieser schwierigen Zeit und sorgt auch dafür, dass sich Ihre Gäste während der Zeit Ihres Aufenthaltes bei Ihnen wohler fühlen.
  • Suchen Sie trotz allem den persönlichen Kontakt zu Ihren Gästen, wenn auch unter Einhaltung der notwendigen Hygiene und Sicherheitsabstände. Denn genau wegen der Nähe zum Gast und Gastfreundlichkeit ist Südtirol ja bei vielen Urlaubern so beliebt.
  • Halten Sie sich bei längeren Unterhaltungen mit Ihren Gästen nach Möglichkeit im Freien auf.

Mitarbeiter

  • Alle Mitarbeiter, die mit Gästen in Kontakt kommen, tragen einen Mundschutz und halten den notwendigen Sicherheitsabstand ein (mindestens 2 m).
  • Stellen Sie auch für Ihre Mitarbeiter ausreichend Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel bereit.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter in den richtigen Gebrauch der Schutzkleidung (Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln) ein und weisen Sie sie darauf hin, Schutzmasken und Handschuhe regelmäßig zu wechseln.
  • Fordern Sie Ihre Mitarbeiter auf, sich bei Arbeitsbeginn und auch während der Arbeit regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen und bei Bedarf zu desinfizieren.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter an, mit den Händen nicht ins Gesicht vor allem in die Augen, Nase, oder den Mund zu fassen.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter an, in die Armbeugen statt in die Hände zu niesen oder zu husten.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter in die Reinigung und Desinfektion der Räumlichkeiten ein und erklären Sie ihnen, worauf besonders geachtet werden muss.
  • Erklären Sie Ihren Mitarbeitern, wie sich diese bei möglichen Infektionen (der Gäste und auch der Mitarbeiter) zu verhalten haben.
  • Messen Sie auch bei Ihren Mitarbeitern täglich die Körpertemperatur und fordern Sie diese auf, sich bei Fieber, Husten oder Unwohlsein sofort bei Ihnen zu melden und den Betrieb unverzüglich zu verlassen.
  • Sollten Fieber, Husten oder Unwohlsein bei Ihren Mitarbeitern bereits zu Hause aufgetreten sein oder sollten Ihre Mitarbeiter in engem Kontakt zu einer infizierten Person gestanden haben, so dürfen diese auf keinem Fall mehr zur Arbeit erscheinen.
  • Im Falle einer Infektion eines Ihrer Mitarbeiter rufen Sie unverzüglich die Grüne Nummer für Covid-19 an:
    Tel. 800 751 751 (von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr)
    und informieren Sie sich über alle weiteren Schritte.


Tipps für Gastbetriebe in Corona-Zeiten

Ankunft der Gäste

  • Tragen Sie immer Schutzmaske und Handschuhe, wenn Sie Ihre Gäste mit dem Auto vom Bahnhof abholen. Nach dem Gästetransport muss das Fahrzeug gründlich gelüftet werden. Oberflächen, die von Ihren Gästen angefasst wurden (z.B. die Türgriffe), sollten besonders gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Es ist von Vorteil, wenn zwischen einem Gästetransport und dem nächsten mehr als 24 Stunden verstreichen, da die Infektionsgefahr dadurch deutlich verringert wird.
  • Schütteln Sie Ihren Gästen nicht die Hände. Begrüßen Sie diese stattdessen mit einem Kopfnicken oder einer leichten Verbeugung.
  • Stellen Sie Desinfektionsmittel/Desinfektionstücher im Eingangsbereich Ihres Betriebes auf und weisen Sie Ihre Gäste darauf hin, sich beim Eintritt die Hände zu desinfizieren.
  • Messen Sie gleich bei der Ankunft Ihrer Gäste die Körpertemperatur mit einem kontaktlosen Fieberthermometer. Erklären Sie Ihren Gästen, dass das zur eigenen Sicherheit und zum Schutz der anderen Gäste wichtig ist. Eine Temperatur von über 37,5° gilt als Anzeichen einer möglichen Infektion. Bitte beachten Sie, dass nach einem Sonnenbad im Garten oder nach anstrengender sportlicher Betätigung die Körpertemperatur auch ohne Infektion über 37,5° liegen kann. Messen Sie eventuell nach 30 min. noch einmal und vergleichen Sie die Werte. Bitten Sie den Gast sich während dieser Zeit von anderen Personen fern zu halten.
  • Trägt ein Gast keine Schutzmaske, so übergeben Sie diesem eine und weisen Sie Ihn auf die derzeit geltende Maskenpflicht in Italien hin.
  • Bitten Sie Ihre Gäste immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Personen einzuhalten.
  • Klären Sie den Gast über die in Südtirol/Italien geltenden aktuellen Bestimmungen zur Coronapandemie auf.
  • Erklären Sie Ihren Gästen, welche Sicherheitsbestimmungen es in Ihrem Betrieb gibt und wie sich die Gäste im Falle einer möglichen Infektion zu verhalten haben.
  • Im Falle einer Infektion eines Ihrer Gäste darf dieser sein Zimmer nicht mehr verlassen und keinen Kontakt mehr zu weiteren Personen haben.
    Rufen Sie unverzüglich die Grüne Nummer für Covid-19 an: Tel. 800 751 751 (von 8:00 bis 20:00 Uhr) und informieren Sie sich über alle weiteren Schritte. Bringen Sie den Gast in keinem Fall zur Ersten Hilfe oder ins Krankenhaus.
  • Informieren Sie Ihre Gäste, dass in den Zimmern wichtiges Informationsmaterial zum Urlaub in Coronazeiten bereitliegt.
  • Der Check-in sollte so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen. Bitten Sie Ihre Gäste ihnen alle für die Registrierung benötigten Angaben sowie die Kopie des Personalausweises (der bei der Ankunft vorzuzeigen ist) zuzusenden. Senden Sie Ihren Gästen die Datenschutzerklärung vorab zu, damit diese bei Ankunft bereits ausgefüllt abgegeben werden kann.

Abreise der Gäste

  • Um das Check-out so kurz wie möglich zu halten. Die Rechnung könnten Sie bereits am Vorabend der Abreise ausdrucken und auf das Zimmer legen oder dem Gast per Email zugesendet.
  • Auch bei Abreise der Gäste gibt es kein Händeschütteln, keine Umarmungen und Küsschen. Über ein paar nette Worte und eine leichte Verbeugung freut sich der Gast auch.
  • Alle Zimmerschlüssel, Schlüsselanhänger, Zimmerkarten und das POS-Gerät müssen immer gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Rezeption

  • Mitarbeiter an der Rezeption tragen Schutzmasken und Handschuhe.
  • Alle Gegenstände an der Rezeption müssen mindestens täglich oder bei jedem Turnuswechsel gereinigt und desinfiziert werden.
    Besonders gründlich müssen Gästebereich, Tastatur, Computermaus, Touchscreen, Telefon, Fax, Fotokopierer und POS-Gerät gereinigt und desinfiziert werden.
    Entfernen Sie alle nicht unbedingt benötigten Gegenstände vom Arbeitsplatz.
  • Bei größeren Gäste-Gruppen oder Familien sollte sich nur 1 Person um die Anmeldung kümmern, während der Rest davon abseits im Empfangsbereich wartet. Legen Sie hier keine Flyer, Zeitschriften, Bücher, usw. auf, da diese sonst von zahlreichen Personen in die Hand genommen würden.
  • Auch die Zimmerschlüssel werden nur an 1 Person übergeben, die sie dann an die anderen Mitglieder der Gruppe austeilt. Um Kontakte zu reduzieren behalten die Gäste die Zimmerschlüssel während des gesamten Urlaubs-Aufenthaltes bei sich.

Aufzüge

  • Aufzüge dürfen nur von Familien gemeinsam betreten werden. Bringen Sie entsprechende Hinweise direkt neben jeder Aufzugstür an. Der Aufzug muss regelmäßig gereinigt werden, insbesondere die Knöpfe, die Haltegriffe, die Wände und auch das Bedienfeld außerhalb des Aufzuges.

Ferienwohnungen

  • Wenn Sie ausschließlich Ferienwohnungen vermieten, dann sind Sie im Vorteil. Kontakte zwischen Ihnen und Ihren Gästen und zwischen den Gästen untereinander können auf ein Minimum reduziert werden.
  • Suchen Sie trotzdem den persönlichen Kontakt zu Ihren Gästen, natürlich immer unter Einhaltung der notwendigen Hygiene und Sicherheitsabstände. Ihre Gäste werden es schätzen.
  • Halten Sie öffentliche Räume wie Fernsehraum, Fitnessraum, Kinderspielzimmer und Bibliothek geschlossen. Informieren Sie die Gäste eventuell schon vor der Anreise per Email über ein eingeschränktes Angebot.
  • Eine finnische Sauna ist relativ sicher, Infrarotsauna und Dampfbad sind problematischer und sollten geschlossen bleiben. Bieten Sie Privat-Sauna in Turnussen an.
  • Laut Landesgesetz 52/20 zu Phase 2 ist der Betrieb von Saunen und Hallenbädern derzeit nicht erlaubt, bzw. nur erlaubt, wenn alle Mitarbeiter und Gäste, die diesen Berich betreten, einen aktuellen Covid-19-Test vorweisen können.
  • Ein Aufenthalt auf der Terrasse ist relativ sicher. Sorgen Sie dafür, dass ausreichend Abstand zwischen den Tischen ist und dass die Gäste stets am selben Tisch sitzen. Stellen Sie Hinweisschilder und Namensschilder für die einzelnen Familien auf.
  • Teilen Sie Ihren Gästen per Newsletter mit, dass ein Aufenthalt in einer Ihrer Ferienwohnung derzeit die mit Abstand sicherste Art ist den Urlaub zu verbringen.

Gästezimmer & Ferienwohnungen

  • Lassen Sie Informationsmaterial in den Zimmern aufliegen, mit dem Sie Ihre Gäste darüber informieren, wie die aktuellen Bestimmungen in Südtirol/Italien lauten. Wie sich die Gäste in Ihrem Betrieb zu verhalten haben, welche Hygienemaßnahmen die Gäste ergreifen können um die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten und wie sich die Gäste im Falle einer möglichen Infektion zu verhalten haben. Um sämtliches Infomaterial in den Zimmern besser reinigen zu können, sollte dieses eingeschweißt oder in einem Aufsteller eingefügt werden.
  • Um den Reinigungsaufwand zu minimieren entfernen Sie alles nicht unbedingt Notwendige aus ihren Zimmern, insbesondere schwer zu reinigende Gegenstände wie Minibar, Teppiche, Zierkissen, Dekorationsmaterial.
  • Stellen Sie für Ihre Gäste Desinfektionsmittel in den Bädern bereit.
  • Die Zimmer und Ferienwohnungen sollten täglich und/oder nach Abreise der Gäste gründlich gereinigt, desinfiziert und gelüftet werden. Beginnen Sie bereits vor der Reinigung mit dem Lüften der Zimmer.
  • Zur Verminderung der Infektionsgefahr sollten die Zimmer/Ferienwohnungen frühestens 24 Stunden nach Abreise der Gäste betreten und gereinigt werden. Dies sowie die aufwändigere Reinigung der Unterkunft sollten Sie schon bei der Planung der Buchungen berücksichtigen.
  • Beim Reinigen der Zimmer trägt das Personal Mundschutz und Handschuhe.
  • Besonders gründlich sollten alle Oberflächen und Gegenstände gereinigt und desinfiziert werden, die von den Gästen häufig berührt werden, z.B. Tür-, Fenster- & Schrankgriffe, Lichtschalter, Fernbedienungen, Telefon, Bad-Armaturen, Duschbrausen, Toilettenspülung, ...
  • Putztücher, Spülwasser und Handschuhe müssen nach der Reinigung jedes Zimmers/jeder Ferienwohnung gewechselt werden. Reinigungstücher sollten bei einer Temperatur von 90 Grad gewaschen werden.
  • Bettwäsche und Handtücher werden in der Waschmaschine mit mindestens 60 Grad gewaschen (Das Virus stirbt bei einer Temperatur von über 56 Grad nach relativ kurzer Zeit ab).
  • Bieten Sie Ihren Gästen die Möglichkeit an, zur Erhöhung Ihrer Sicherheit, deren Zimmer während des Aufenthaltes weiger häufig oder nicht zu reinigen. Das ist vor allem für Wochenendurlauber eine gute Option.

Die Küche

  • Alle Mitarbeiter tragen Schutzmaske und Handschuhe.
  • Die Mitarbeiter sollten bei der Arbeit nach Möglichkeit nicht gegenüber sondern besser nebeneinander stehen.
  • Die Arbeitsbereiche von Köchen und Saalbedienung sollten getrennt werden.
  • Gekochte Speisen bieten ein geringeres Risiko als roh zubereitete.

Frühstücksraum, Restaurant und Bar

  • Stellen Sie Desinfektionsgel mit einem Alkoholgehalt von 60 bis 85 % für die Handhygiene am Eingang von Frühstücksraum/Restaurant bereit. Weisen Sie mit Hinweistafeln darauf hin, dieses vor dem Betreten des Restaurants oder der Bar zu verwenden.
  • Alle Mitarbeiter tragen Schutzmaske und Handschuhe.
  • Servierkräfte müssen Masken des Typs FFP2 verwenden.
  • Stoffhandschuhe sind angenehmer zu tragen und wirken eleganter, müssen aber täglich und bei Anzeichen von Verschmutzung sofort gewechselt und gewaschen werden.
  • Achten Sie auf einen Abstand von 2 Metern zwischen den Tischen im Frühstücksraum oder Speisesaal.
  • Bringen Sie eventuell Trennwände zwischen den Tischreihen an. Dann kann der Abstand zwischen den Tischen auch unter 2 m betragen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gäste während der gesamten Aufenthaltsdauer am selben Tisch sitzen (Schilder mit Namen oder der Zimmernummer).
  • Bieten Sie Ihren Gästen einen Frühstück im Zimmer (Frühstückskorb) oder je nach Witterung ein Frühstück im Freien an.
  • Nutzen Sie eventuell andere geeignete Räume/Bereiche als Frühstücksraum/Speisesaal, um die notwendigen Sicherheitsabstände einzuhalten.
  • Buffet und Automaten mit Selbstbedienung gibt es nicht mehr, da es dort kaum möglich ist, die Sicherheitsabstände einzuhalten.
  • Wer ein Buffet anbietet muss laut Landesgesetz 52/20 zu Phase 2 vom 8. Mai 2020 dafür Sorge tragen, dass sich die Gäste am Buffet Mund und Nase bedecken und Einweghandschuhe tragen.
    Der Sicherheitsabstand muss garantiert und Menschenansammlungen vermieden werden (z.B. durch Klebestreifen auf dem Boden, Absperrbändern usw.).
  • Alle Speisen und Getränke werden an den Tischen bereitgestellt oder serviert. Marmelade, Butter, Brotkorb (spülmaschinenfest), Salz & Pfeffer, Zahnstocher, Zuckerdosen, Essig und Öl, Parmesandose, usw. werden auf jedem Tisch bereitgestellt. Benutzen Sie eventuell abgepackte Einweg-Produkte. Sorgen Sie dafür, dass alles in ausreichender Anzahl für jeden Tisch vorhanden ist.
  • Alle Gegenstände und Dekorationsartikel die sich schlecht reinigen lassen werden aus dem Speisesaal entfernt.
  • Babysitze und Kinderstühle müssen nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt und desinfiziert werden.
  • Entfernen Sie Snacks wie Erdnüsse oder Kartoffelchips zur Selbstbedienung aus der Bar.
  • Entfernen Sie Barhocker, um die Sicherheitsabstände einzuhalten.

Schwimmbad & Wellnessbereich

Laut Landesgesetz 52/20 zu Phase 2 ist der Betrieb von Saunen und Hallenbädern derzeit nicht erlaubt, bzw. nur erlaubt, wenn alle Mitarbeiter und Gäste, die diesen Berich betreten, einen aktuellen Covid-19-Test vorweisen können.
Das kann sich aber innerhalb dieses Jahres noch ändern. Für eine eventuelle Öffnung haben wir die folgenden Tipps und Vorschläge zusammengestellt:

  • Da im Wellnessbereich ein erhöhtes Infektionsrisiko herrscht, ist es ratsam, diesen vorerst geschlossen zu lassen und erst in einem zweiten Schritt wieder zu eröffnen.
  • Achten Sie immer auf genügend Chlor im Schwimmbad.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Gäste in Schwimmbad, Whirlpool und in der Sauna. Bitten Sie Ihre Gäste, die erforderlichen Abstände einzuhalten. Bringen Sie entsprechende Hinweistafeln an.
  • Bieten Sie Privat-Sauna oder Privat-Wellness in Turnussen an, um zu verhindern, dass sich zu viele Gäste gleichzeitig in der Wellness-Anlage aufhalten. Erstellen Sie einen Wellness-Plan und tragen Sie die Gäste in die Liste ein. Lüften Sie ausgiebig zwischen den Turnussen und reinigen und desinfizieren Sie insbesondere Oberflächen, die von Gästen häufig angefasst werden.
  • Die finnische Sauna ist relativ unproblematisch, da das Corona-Virus bei einer Temperatur von über 56 Grad nach relativ kurzer Zeit abstirbt.
  • Lassen Sie Infrarot-Sauna und Dampfsauna heuer geschlossen.
  • Entfernen Sie Liegen im Ruheraum und auf der Liegewiese, damit die Sicherheitsabstände eingehalten werden können.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Gäste immer die gleichen Liegen benutzen und genügend Abstand zu den anderen Gästen einhalten. Die Liegen können eventuell mit verschiedenfarbigen Kabelbindern oder Isolierband gekennzeichnet werden.
  • Unterteilen Sie Ihre Liegewiese oder die Liegeflächen am Schwimmbad mit Pflanzen, z.B. Palmen in kleinere Bereiche um zu verhindern, dass die Gäste zu viele Liegen nebeneinander aufstellen.
  • Legen Sie keine Zeitschriften zum Lesen auf.
  • Stellen Sie keine Obstschüsseln oder andere Snacks zur Selbstbedienung auf.
  • Platzieren Sie die Handtücher in den Zimmern, nicht im Wellness-Bereich.
  • Platzieren Sie eventuell Papierhandtücher an den Waschbecken.
  • Bieten Sie Ihren Gästen auch im Wellness-Bereich Desinfektionsmittel und Desinfektionstücher an, damit sich diese bei Bedarf z.B. die Liegen im Ruheraum reinigen können.
  • Der Whirlpool sollte nur von Familienmitgliedern gemeinsam benutzt werden.
  • Die Räumlichkeiten müssen regelmäßig gründlich gereinigt, desinfiziert und gelüftet werden, insbesondere alle Oberflächen welche von den Gästen häufig berührt werden.

Öffentliche Räume

  • Alle öffentlichen Räume, wie Rezeption, Restaurant, Bar, Wellnessbereich, usw. sollten regelmäßig gründlich gelüftet, gereinigt und desinfiziert werden. Insbesondere alle häufig berührten Oberflächen, z.B. der Rezeptionsbereich, Sportgeräte, alle Türklinken, Handläufe im Treppenhaus, Lichtschalter, Knöpfe für den Aufzug, ...
  • Gästetoiletten sollten stets mit genügend Seife in Spendern und Desinfektionsmitteln ausgestattet sein. Platzieren Sie Papierhandtücher an den Waschbecken. Stoffhandtücher werden entfernt. Als Armaturen sollten Einhebelmischer eingebaut werden, die mit dem Ellenbogen bedient werden können oder über einen automatischen Sensor verfügen.
  • In den Gästetoiletten müssen alle Oberflächen, welche von den Gästen berührt werden nach jedem Gast gereinigt und desinfiziert werden.
  • Laut Landesgesetz 52/20 zu Phase 2 ist der Betrieb von Saunen und Hallenbädern derzeit nicht erlaubt, bzw. nur erlaubt, wenn alle Mitarbeiter und Gäste, die diesen Berich betreten, einen aktuellen Covid-19-Test vorweisen können.
  • In Gemeinschaftsräumen (außer in den Speisesälen) gilt die 1/10-Regel, das bedeutet, dass rechnerisch pro Person zehn Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen müssen. Hat ein Raum z.B. 60 qm, dann sind darin max. 6 Personen erlaubt. Davon ausgenommen sind Speisesäle/Frühstücksräume.

Kinder und Animation

  • Lassen Sie das Spielzimmer für Kinder eventuell geschlossen. Animieren Sie die Kinder stattdessen sich im Freien aufzuhalten.
  • Kinderspielzimmer müssen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Spiele liegen nicht mehr im Kinderspielzimmer bereit, sondern müssen an der Rezeption abgeholt und wieder zurückgegeben werden. Nach der Rückgabe werden diese gründlich gereinigt und desinfiziert.
  • So weit als möglich sollte sich das Animationsangebot auf Aktivitäten im Freien beschränken, da es dort leichter ist, die erforderlichen Abstände einzuhalten und das Infektionsrisiko geringer ist.
  • Auch Kinderspielplätze müssen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

Wareneinkauf

  • Warenbestellungen sollten nicht mehr durch den Vertreterbesuch erfolgen, sondern ausschließlich über Telefon, Fax, Email, Whatsapp oder ähnlichem.
  • Lieferanten laden die Ware vor dem Betrieb ab und betreten das Gebäude nach Möglichkeit nicht.


Internet, Kommunikation, Marketing

Weiterbildung:

  • Nutzen Sie die Zeit des Stillstandes um sich im Internet inspirieren zu lassen.
  • Schauen Sie, was andere Betriebe gerade machen, auch im Ausland.
  • Schauen Sie sich auf Youtube Videos an, die für Ihren Betrieb interessant sind.
  • Stöbern Sie im Internet, um Neuigkeiten und Interessantes für den Tourismus zu entdecken.

Portale:

  • Pflegen Sie Ihre Auftritte in den diversen Portalen. Überprüfen Sie, ob alle Bilder, Texte, Preise, ... aktuell sind.
  • Tragen Sie Ihren Betrieb bei Buchungsplattformen wie booking.com ein. Laut IDM werden gerade in der Coronakrise Urlaube verstärkt direkt gebucht.

Social Media - Facebook & Co:

  • Nutzen Sie soziale Medien wie Facebook und Instagram, um mit Ihre Gästen in Kontakt zu bleiben und sie mit Informationen zu versorgen.
    (Sollten Sie mal keine Idee haben, was sie Posten können, stellt die IDM kostenlos Material zur Verfügung.)

Google Adwords Kampagnen:

  • Erstellen Sie Google Adwords Kampagnen um die Sichtbarkeit Ihres Betriebes zu erhöhen und neue Kunden anzusprechen. Ihr Betrieb wird dabei in Google bei von Ihnen ausgewählten Suchbegriffen vor den regulären Suchergebnissen angezeigt. Abgerechnet wird nach "cost per click". Bezahlt wird nur, wenn die Anzeige angeklickt wird.

Stornobedingungen:

  • Bieten Sie Ihren Gästen die Möglichkeit an, alle für das Jahr 2020 gebuchten Urlaube bis 1 Woche vor Anreise kostenfrei zu stornieren. Durch diese zusätzliche Sicherheit wird der Gast in diesen unsicheren Zeiten leichter bereit sein eine Buchung abzuschließen.
  • Teilen Sie Ihren Gästen (insbesondere den Gästen, die für heuer gebucht haben) die neuen Stornobedingungen mit einem Newsletter mit. Das kann eventuellen unüberlegten und überstürzten Stornierungen vorbeugen. Möglicherweise sind bis zum gebuchten Datum die Grenzen für den Reiseverkehr wieder geöffnet.

Emailverkehr:

  • Schreiben Sie persönliche Emails an Ihre Gäste. Erkundigen Sie sich, wie es Ihnen geht.
  • Teilen Sie Ihren Gästen die von Ihnen in Ihrem Betrieb getroffenen Sicherheitsvorkehrungen und die geänderten Stornobedingungen auch beim Beantworten von Anfragen und bei Buchungsbestätigungen mit.
  • Informieren Sie Ihre Gäste beim Beantworten von Anfragen über ein eventuelles eingeschränktes Angebot in diesem Jahr.

Newsletter:

  • Versenden Sie Newsletter an Ihre Gäste und teilen Sie ihnen mit, dass die baldige Wiedereröffnung Ihres Betriebes bevorsteht.
  • Versenden Sie Newsletter an Ihre Gäste, sobald Ihr Betrieb wieder geöffnet hat.
  • Versenden Sie Newsletter sobald die Grenzen für den Reiseverkehr wieder geöffnet werden.
  • Befindet sich Ihr Haus ausserhalb von grösseren Ortschaften in der grünen Natur? Dann teilen Sie Ihren Gästen mit, dass diese bei Ihnen einen sicheren Urlaub abseits von Menschenansammlungen machen können, mit Wanderungen in der grünen Natur, die gleich hinter ihrem Urlaubsdomizil beginnt.
  • Teilen Sie Ihren Gästen in den Newslettern mit welche Sicherheitsvorkehrungen Sie getroffen haben und welche besonderen Stornobedingungen Sie für das Jahr 2020 gewähren.
  • Verwenden Sie in Ihrem Newsletter schöne Bilder, mit viel Landschaft und wenig Menschen.

Preisdumping & Angebote:

  • Preisdumping ist das schlechteste was Sie jetzt tun können. Auch diese Krise geht irgendwann einmal vorbei. Ist der Preis aber erst einmal unten, dann bekommen Sie ihn nach der Krise nicht mehr so leicht nach oben. Es gilt Ruhe zu bewahren, auch wenn das Geschäft anfangs nur langsam anläuft.
  • Gewähren Sie Ihren Gästen lieber Ermäßigungen oder kleine Extras, wenn während deren Aufenthalt nur ein eingeschränktes Angebot bereitsteht (z.B. Hallenbad, Sauna, Fitnessraum, ... geschlossen).
  • Erstellen Sie Angebote, eventuell mit Vergünstigungen oder Extraleistungen für längere Urlaubsaufenthalte.

Internetseite:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Internetseite „up to date“ ist. Überprüfen Sie, ob alle Bilder, Texte, Preise und Links noch aktuell sind.
  • Lassen Sie neue Fotos aufnehmen, um Ihren Betrieb optimal zu präsentieren.
  • Gehen Sie eine Partnerschaft mit bookingsuedtirol.com ein (kostenlos) und lassen Sie das Buchungsmodul von Ihrem Webmaster in Ihre Internetseite einbauen. Buchungen über das Buchungsmodul auf Ihrer Webseite sind provisionsfrei, bei Buchungen über bookingsuedtirol.com ist eine Provision zu bezahlen. Laut IDM werden gerade in der Coronakrise Urlaube verstärkt direkt gebucht.
  • Versorgen Sie Ihre Gäste über Ihre Internetseite mit Informationen zur aktuellen Situation in Südtirol, zu den aktuellen Bestimmungen und zu den von Ihnen getroffenen Sicherheitsvorkehrungen in Ihrem Betrieb. Das kann sowohl über ein Fenster auf der Startseite als auch über eine eigene Unterseite mit allen wichtigen Informationen gemacht werden.
  • Informieren Sie Ihre Gäste über ein  eventuelles eingeschränktes Angebot in diesem Jahr.
  • Nennen Sie den geplanten Start der Sommersaison und stellen Sie Sommer-Angebote online.
  • Informieren Sie Ihre Gäste über die vielen Vorteile, die ein Urlaub in Südtirol mit sich bringt: die schöne weite Landschaft, die Berge, das schöne Wetter, die saubere Luft, die sichere Umgebung, die geringen Infektionszahlen, die geringe Entfernung zum Heimatort der Gäste, ...
  • Falls Ihre Internetseite nicht im responsivem Webdesign erstellt wurde (d. h. dass sie für Smartphones optimiert wurde), dann ist es höchste Zeit, das jetzt zu ändern. Auch sollte Ihre Internetseite über ein CMS-System verfügen, mit dem Sie selbst Änderungen vornehmen und Texte und Bilder einpflegen können. Beispiele für Internetseiten in responsivem Webdesign finden Sie: hier.

WIR SIND FÜR SIE DA!

Gerne beraten wir Sie in allen Fragen rund ums Internet, versenden für Sie Newsletter, erstellen Google Adwords Kampagnen, führen Änderungen an Ihrer bestehenden Homepage durch oder erstellen Ihnen eine neue Internetseite in responsivem Webdesign.

Kostenlose Corona Hinweistafeln »
Professionelle Internetseiten ab 800 Euro »